Wohnzimmerkirche Atmosphäre
Gemütliche Sofas in der Kirche
Wohnzimmerkirche Neuenkirchen

Wohnzimmerkirche

Kirche mal anders. Warm. Echt. Gemeinsam.

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Kirche, die zum Wohnzimmer wird

Die Wohnzimmerkirche ist ein neues Gottesdienstformat, das Kirche neu denkt. Keine steife Ordnung, keine unbequemen Bänke - stattdessen gemütliche Sofas, Tische zum Zusammensitzen und eine Atmosphäre zum Wohlfühlen.

Die Kirche St. Jacobi in Neuenkirchen verwandelt sich an diesen Abenden in einen besonderen Ort: einen Raum für Begegnung, moderne Musik und echte Gespräche.

Begegnung

Menschen kommen zusammen, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären.

Musik

Live gespielte moderne Songs und vertraute Choräle schaffen eine warme Atmosphäre.

Gespräche

Mit dem Fragomaten entstehen lebendige Gespräche zu spannenden Themen.

Der Fragomat

Ein umgebauter Kaugummiautomat voller spannender Fragen zu den jeweiligen Themen. Ob "Was bedeutet Neuanfang für dich?" oder "Welche Worte aus der Kindheit haben dich geprägt?" - es gibt keine vorgefertigten Antworten, sondern Zeit und Raum zum Nachdenken und Austauschen.

Zum Nachlesen

Was bisher geschah - Einblicke in vergangene Wohnzimmerkirchen. Zum Nachmachen und Inspirieren lassen.

04. Januar 2026

Alles Neu

Zur Jahreslosung 2026: "Siehe, ich mache alles neu" (Offenbarung 21,5)

Ankommen

Piano-Musik vorne (leise, meditativ). Alle setzen sich, versorgen sich mit Snacks und Getränken.

Begrüßung

Schön, dass ihr da seid! Schnappt euch ein Getränk, nehmt euch Kekse - macht es euch wirklich gemütlich. Das hier ist heute keine klassische Kirchenbank-Nummer, das ist Wohnzimmer.

Wir starten in ein neues Jahr. 2026. Manche haben schon die ersten Vorsätze gebrochen, andere sind einfach nur froh, dass der Trubel vorbei ist. Wir feiern diesen Abend im Namen Gottes - der nicht irgendwo weit weg ist, sondern hier zwischen uns, im Knabbern der Kekse und im Anstoßen mit der Schorle.

Gott sagt für dieses Jahr einen Satz, der fast zu schön ist, um wahr zu sein: "Siehe, ich mache alles neu." Da steht nicht: "Streng dich mal mehr an." Da steht: ICH mache. Gott übernimmt die Regie. Lasst uns heute Abend mal schauen, was das für uns bedeutet.

Bevor wir richtig loslegen: Auf euren Tischen liegen kleine Zettel. Ich lade euch ein: Überlegt mal kurz - wenn ihr dieses junge Jahr 2026 mit nur einem Wort überschreiben müsstet, welches wäre das? Vielleicht ist es ein Wort voller Hoffnung wie "Mut" oder "Leichtigkeit". Vielleicht aber auch ein schweres Wort wie "Abschied" oder "Geduld". Schreibt dieses eine Wort jetzt für euch auf.

Lied: Dat Joar geiht to end (Akkordeon)

Gebet

Mit Piano im Hintergrund

Guter Gott, da sind wir - gerade ins neue Jahr gerutscht.
Die Luft riecht noch nach Schwefel vom Feuerwerk.
An den Schuhen klebt Böllerpapier,
in den Ohren hängt noch das "Frohes Neues".
Und im Kopf diese Liste: Diesmal wird alles anders.

Gott, ich bin müde von meinen eigenen Vorsätzen.
Müde vom Versprechen, endlich perfekt zu werden.
Müde vom Scheitern am 7. Januar.

Kannst du das übernehmen? Dieses "Alles neu"?
Weil ich glaube, alleine schaffe ich das nicht.

Sei heute Abend hier.
In den Gesprächen an den Tischen.
In den Liedern, die wir singen.
In dem, was wir nicht aussprechen.
Amen.

Impuls 1: SIEHE

Ich sehe? Draußen auf den Straßen liegt dieser graue Böllermatsch. In der Küche läuft wahrscheinlich gerade der dritte Geschirrspüler nach den Feiertagen durch. Und im Kühlschrank stehen die letzten Reste vom Raclette, die heute Mittag zum dritten Mal in einem Auflauf gelandet sind.

Und schon verklingen sie in mir, die leisen Hoffnungen, die das neue Jahr mit sich bringt. Am 4. Januar fühlt sich oft schon wieder alles an wie immer. Die gleichen Muster. Das gleiche Chaos.

Siehe. Das heißt erst mal nur: Schau hin. Nimm wahr, was ist. Gott sagt nicht: "Guck weg von deinem Matsch." Er sagt: "Ich sehe da mit dir hin." Er sieht das Chaos, die Reste, das Ungespülte. Wäre natürlich schön, wenn er dann auch direkt den Abwasch machen würde - aber vielleicht fängt das "Neu-Machen" erst mal damit an, dass er neben mir an der Spüle steht. Dass ich da nicht alleine stehe mit meinem Alltag.

Gott sagt: Siehe! Guckt jetzt noch mal auf euren Zettel. Auf euer Wort. Vielleicht ist es ein schweres Wort. Oder ein schönes. Gott sagt: "Ich sehe das." Genau das, was du da aufgeschrieben hast. Es ist jetzt hier und es ist okay so. Du musst nichts verstecken und nichts schöner machen, als es ist. Gott sieht dich - mit genau diesem Wort in der Hand.

Lied: Hannes Wader - Heute hier morgen dort

Impuls 2: ICH

Ich. Ich. Ich. Eigentlich ist das unser Wort, oder? Ich muss mich endlich zusammenreißen. Ich muss das dieses Jahr hinkriegen. Ich muss mich ändern. Wir sind die Hauptdarsteller in unserem eigenen Optimierungswahn. Und das ist verdammt anstrengend.

Aber in der Jahreslosung taucht ein anderes ICH auf. Gottes Ich. "ICH mache alles neu."

Das ist eine Ansage. Gott sagt: "Lass mal. Du bist heute Abend nicht der Projektleiter für dein Leben. Das bin ich." Dieses Jahr fängt nicht mit einem Befehl an: "Du sollst dies tun" oder "Du musst jenes sein". Es fängt mit einem Versprechen an: "Ich mache."

Das nimmt uns die Last von den Schultern, alles aus eigener Kraft wuppen zu müssen. Wir müssen uns nicht selbst neu erfinden. Wir müssen nicht perfekt werden bis zum 15. Januar. Gott sagt: Ich übernehme das Wesentliche.

Was wäre, wenn das stimmt? Wenn Erneuerung nicht deine harte Arbeit ist, sondern Gottes Geschenk? Du darfst dich mal kurz zurücklehnen. Atme mal tief durch. Gott ist am Zug. Sein "Ich" gegen dein "Müssen".

Lied: Vertraut den neuen Wegen

Impuls 3: MACHE

Machen. Das ist ein echtes Anpacker-Wort. Ein Verb. Bewegung. Gott sagt nicht: "Ich hätte da mal eine Idee." Oder: "Ich plane da eventuell was für die Zukunft." Gott sagt: Ich mache.

Aber wie macht Gott das? Er schnippst ja meistens nicht mit dem Finger und zack - die Welt ist perfekt und die Küche ist sauber. Ich glaube, Gott macht das eher wie ein Gärtner oder ein Handwerker. Er fängt an. Er setzt Impulse. Er bringt Leute zusammen, die sich eigentlich nichts mehr zu sagen hatten. Er sät eine Hoffnung in einen Kopf, der eigentlich schon aufgegeben hatte.

"Machen" heißt bei Gott nicht: "Ich bin schon fertig." Es heißt eher: "Ich bin dran." Vielleicht macht Gott, indem er uns Türen öffnet, die wir gar nicht gesehen haben. Oder indem er uns den Mut gibt, mal was ganz Altes sein zu lassen.

Gott lädt uns ein, dabei zuzuschauen - und vielleicht sogar ein bisschen mitzumachen. Nicht, weil wir müssen, sondern weil es Spaß macht, Teil von etwas Neuem zu sein. Was könnte Gott 2026 bei dir "machen"? Wo darf er mal mit dem Werkzeugkasten vorbeikommen?

Schaut nochmal auf euren Zettel. Auf euer Wort. Überlegt mal: Was würde sich ändern, wenn ihr für dieses Wort heute Abend mal die Verantwortung an Gott abgebt? Wenn ihr mal nicht die Macher seid, sondern Gott machen lasst?

Dreht euch mal kurz zu eurem Nachbarn: Wie fühlt sich das an, die Werkzeuge mal aus der Hand zu legen? Erleichterung? Oder eher Skepsis: "Kann der das überhaupt?" Einfach mal kurz drüber murmeln.

Lied: Von guten Mächten

Impuls 4: ALLES

Und dann kommt dieses riesige Wort: ALLES. Nicht nur mein kleiner Mikrokosmos. Nicht nur meine Küche, mein Abwasch, meine Sorgen. Gott sagt: Ich mache alles neu.

Das ist der Moment, wo wir den Blick vom eigenen Zettel heben und mal durch das Fenster nach draußen schauen. In eine Welt, die sich gerade an so vielen Stellen alt, kaputt und festgefahren anfühlt. Kriege, die nicht aufhören. Systeme, die ungerecht sind. Strukturen, die uns auslaugen.

Gott meint das ernst. Sein Plan ist nicht nur ein privates Wellness-Programm für uns hier im Wohnzimmer. Seine Vision ist eine Welt, in der niemand mehr einen Grund zum Weinen hat. Wo echter Frieden ist, nicht nur Waffenstillstand.

"Alles neu" heißt: Gott ist an der Weltpolitik dran, an der Nachbarschaft, an dem großen Ganzen. Gott macht das nicht ohne uns, aber wir schaffen es definitiv nicht ohne ihn. Erneuerung ist Teamarbeit. Gott öffnet Türen, und wir müssen durchgehen. Gott bewegt Herzen, und wir fangen an zu reden.

Wo hoffst du 2026 auf das ganz große "Alles neu"?

Fragomat-Zeit

10-15 Minuten Tischgespräche mit Musik im Hintergrund

Jetzt kommt der Frageomat ins Spiel. Geht hin, zieht euch eine Frage, diskutiert an euren Tischen. Nehmt euch 10-15 Minuten Zeit.

Abbinder Fragomat

Vielen Dank für eure Gespräche und das Murmeln an den Tischen. Ich hoffe, es hat gutgetan, mal ehrlich zu sein - egal ob ihr über nervige Gewohnheiten gelacht oder über die Welt nachgedacht habt.

Wisst ihr, was mir beim Zuhören aufgefallen ist? Die Jahreslosung "Ich mache alles neu" ist Verheißung und Frage zugleich. Wann wird es neu? Wie passiert das genau? Und was genau muss eigentlich neu werden?

Wir leben alle in dieser Spannung: Zwischen dem, was uns gerade noch stresst, und dem, was wir uns erhoffen. Zwischen dem, was wir selbst anpacken können, und dem, wo wir einfach nur hoffen können, dass Gott übernimmt.

Und das ist okay. Das darf so bleiben. Das muss für heute Abend reichen - und für den Anfang von 2026 auch. Wir müssen nicht alle Antworten haben, um neu anzufangen. Es reicht, wenn wir wissen, in welche Richtung wir schauen.

Impuls 5: NEU

Neu. Das letzte Wort. Das klingt immer so nach "frisch gestrichen", nach Neuwagen-Geruch oder einem unbeschriebenen Blatt Papier. Aber seien wir ehrlich: "Neu" ist oft auch erst mal anstrengend. Es ist ungewohnt, es ist ein Risiko. Das Alte kennen wir, da wissen wir, wie wir uns beschweren müssen. Das Neue ist Neuland.

Aber Gott verspricht uns für 2026: "Ich mache neu." Das fängt nicht im Großen an, das fängt heute Abend an. Vielleicht mit einer neuen Art, sich selbst zuzuhören. Mit einem neuen Mut, mal "Nein" zu sagen - oder mal ganz laut "Ja".

Dieses "Neu" von Gott ist nicht perfekt oder fertig. Es ist ein Anfang. Ein Keim, der gerade erst aus dem Böllermatsch vom ersten Impuls rausguckt.

Aktion: Neu-Mach-Zettel

Wir wollen das jetzt festmachen. Auf euren Tischen liegen jetzt nochmal Zettel und Stifte. Ich lade euch ein, zwei Dinge aufzuschreiben - kurz und knapp, kein Aufsatz:

  • Eine Hoffnung für dein Leben 2026. (Was soll bei dir neu werden?)
  • Eine Hoffnung für die Welt 2026. (Was braucht da draußen dringend eine Erneuerung?)

Schreibt das nicht als Vorsatz auf, so nach dem Motto: "Ich muss das jetzt erledigen." Schreibt es als Sehnsucht auf. Als Wunsch an Gott.

Wenn ihr fertig seid, bringt die Zettel nach vorne. Wir legen sie hier in unsere Mitte. Eure Hoffnungen und Gottes Versprechen - das kommt jetzt zusammen. Das ist unser Gebet für heute Abend.

Lied: Oh du Fröhliche

Vater Unser

Fürbitten

Mit Musik im Hintergrund

Gott, hier liegen sie jetzt. Unsere Neu-Mach-Zettel. Ganz schön viel Hoffnung auf einem Haufen. Wir haben euch gebeten, eure Sehnsüchte für euch und für die Welt aufzuschreiben. Ich lese jetzt einfach mal einige davon vor - stellvertretend für alles, was hier vorne liegt. Wir bringen das so vor Gott.

"Dass meine Angst weniger wird."
"Endlich Frieden in der Ukraine."
"Mehr Zeit für das, was mir guttut."
"Dass wir in der Nachbarschaft wieder mehr miteinander reden."

Gott, du hast das alles gehört. Das, was laut gesagt wurde, und das, was nur auf den Zetteln steht. Hier liegen unsere Sehnsüchte. Das, was wir nicht alleine schaffen.

Wir sagen gemeinsam: Mach neu, was festgefahren ist - in uns und in unserer Welt. Wir legen es dir hin und vertrauen auf dein "Ich mache". Amen.

Segen

Der Gott, der alles neu macht,
segne euch und behüte euch.
Der Gott, der Anfänge schenkt,
lasse sein Angesicht leuchten über euch und sei euch gnädig.
Der Gott, der niemals aufgibt,
erhebe sein Angesicht auf euch und gebe euch Frieden.
Amen.

Ausklang

Und jetzt: Wenn ihr noch bleiben wollt, dann bleibt. Der Abwasch kann warten, das neue Jahr fängt gerade erst an. Genießt den Abend.

Termine 2026

Immer samstags um 17:00 Uhr in St. Jacobi Neuenkirchen

04. Januar Alles neu?! (Jahreslosung 2026)
01. März
05. April
03. Mai
07. Juni
05. Juli
02. August
06. September
03. Oktober
07. November
06. Dezember

Für alle - wirklich alle

Die Wohnzimmerkirche ist für Kirchenprofis und Gelegenheitsgänger, für Suchende und Neugierige, für Familien mit quirligen Kindern und Menschen, die einfach mal reinschnuppern wollen.

Kommt, wie ihr seid! Es gibt keinen Dresscode, keine Vorkenntnisse, die man braucht - nur die Offenheit für einen besonderen Abend.

Mitmachen

Die Wohnzimmerkirche soll nicht allein von Pastor und Musikern gestaltet werden. Wir suchen Gruppen, Einzelpersonen, Kreative, die Lust haben mitzudenken, mitzuwirken und das Format mitzugestalten.

  • Habt ihr Ideen für ein Thema?
  • Wollt ihr einen Abend musikalisch begleiten?
  • Möchtet ihr ein interaktives Element beitragen?

Gemeinsam schaffen wir etwas Einzigartiges!

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG

Ev.-Luth. Kirchengemeinde Neuenkirchen
Markstraße 2
25764 Wesselburen

Verantwortlich für den Inhalt

Pastor Simon Luthe
Tel: 0151 21563194
E-Mail: simon.luthe@kirche-dithmarschen.de

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